Schon zur Zeit des Nationalsozialismus hat sich in Deutschland gezeigt wie gut sich mit Krieg und Leid Profit erwirtschaften lässt, ob es die VW-Werke waren die durch Zwangsarbeit billige Arbeiter bekamen oder Unternehmen, die bereits fest in der Rüstungsindustrie verankert waren, wie Rheinmetall, die durch Staatsaufträge des NS-Regimes Rekordprofite erzielten.
Eine erschreckende Wahrheit ist auch, dass die Entnazifizierung dieser Konzerne durch die Alliierten wie sie im Potsdamer Abkommen festgehalten wurde, nie in den nötigen Ausmaßen geschehen ist, sonst würde es die besagten Konzerne und viele weitere nicht mehr geben, dies ist aber ein Thema für einen anderen Beitrag.
Während in Kriegs- und Krisenzeiten die Bevölkerung an Kaufkraft verliert und ihren Lebensstil zurückfahren muss, meist unter dem Deckmantel des „Verteidigen der Freiheit und Demokratie“, profitieren Aktionäre, und das Kapital findet, auf Kosten der breiten Masse und natürlich besonders auf Kosten der Arbeiter, die an den Fronten für die imperialistischen Interessen der beteiligten Nationen ihr Leben lassen, einen weiteren Weg sich zu vermehren.
Kapitalismus ist krieg; Sozialismus ist Frieden.
~ Karl Liebknecht
Dies zeigt sich besonders derzeit wieder: Die breite Masse fürchtet sich im Angesicht des aufbrodeln von Konflikten und Kriegen in Zeiten von Atomwaffen zurecht immer mehr, die Lebensumstände werden schlechter doch die Aktienwerte der Rüstungskonzerne steigen weiter.
Und wie reagieren die „Vertreter der Gesellschaft“ im Bundestag auf diese Krise: Aufrüsten. Aufrüsten. Aufrüsten.
Also noch mehr Geld für Kriegstreiber.
Und dies mithilfe eines Sondervermögens, welches auf Kosten aller Steuerzahler geht, während unsere Infrastruktur wie das Bildungswesen oder der ÖPNV weit hinter dem liegen was der Bevölkerung versprochen wurde und was sie verdient hätte.
Die Reaktionäre Politik in der Hand des Kapitals ist nicht etwas darauf aus Kriege zu beenden oder gar präventiv zu verhindern, warum auch wenn mit ihnen doch so viel Geld verdient wird?
Wenn selbst eine „Links“partei sich nicht gänzlich gegen Krieg positioniert sollte doch jedem klar werden, dass die Lösung der Frage des Krieges nicht in den Wahlurnen zu finden ist. Diese Erkenntnis muss den Menschen indoktriniert und klargemacht werden, wenn wir wirklich Frieden wollen.
Frieden wird unter der Herrschaft des Kapitals niemals sichergestellt sein. Niemals.
In Zeiten, in welchen sich internationale Konflikte zuspitzen, Rechte in Machtpositionen immer mehr an Zuspruch sowie Einfluss gewinnen und sich in Amerika sogar eine faschistische Regierung anbahnt haben die Menschen zurecht immer mehr Angst vor Kriegen, welche sie nicht nur durch die Medien mitbekommen, obwohl es fraglos schon seit langer Zeit Konflikte und Kriege gibt, welche zahllose Menschenleben fordern.
Es gibt nur eine Lösung für dieses, die gesamte Menschheit gefährdende Problem: Sozialismus.
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